Eintrag von Mirko
Mirko schrieb am 16.01.2005, 03:49:04 Uhr:
Es tut mir sehr leid was Ihnen für ein Schicksal wiederafhren ist.
Alle Kraft der welt wünsche ich Ihnen von Herzen.
Alles Gute!!
Monika schrieb am 14.01.2005, 22:24:38 Uhr:
Hallo liebe Marion, hallo liebe Ingrid,
auch ich bin eine verwaiste, alleingelassene und traurige Ma. Denn auch mein Sohnemann ist auf eigenen Wunsch aus diesem Leben gegangen. Ich kann es kaum ertragen und nur ein Gedanke hält mich hier noch, "Jeder Tag hier, bringt mich ein kleines Stückchen näher zu meinem Jungen".
Ich kann auch nicht sagen, dass es besser wird, auch wenn es alle meinen.
Denn ich las eben einen schönen Spruch
"Lachen ist manchmal schwerer als weinen, wer will und weinende denn noch sehen".
So ich mache jetzt mal Schluss und muss mich erst mal wieder ausweinen, bevor es wieder in eine lange, schlaflose Nacht geht ohne Ruhe.
Ich drück Euch ganz feste.
Moni mit Torsten im Herzen
Eintrag von Michl Graff
Michl Graff schrieb am 13.01.2005, 17:30:57 Uhr:
Am späten Abend des 13.August nahm sich Philipp (22) in Leipzig das Leben. Er war mitten im Studium. Und er war ein sehr lieber Mensch. Die zufällige Nähe von Ort und Zeit ist es, die mich zum Schreiben bringt. Auch der Predigttext des unbekannten Mitbruders aus Leipzig hat mich angeregt. In einem schönen Kirchenlied singen wir "Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh / mit mancherlei Beschwerden der ewigen Heimat zu."
Chris und Philipp und die anderen sind nun schon daheim. In Gottes Händen, wo denn sonst?
Ich musste lernen, dass mir weder die Auskünfte von Psychiatern und Medizinern noch all mein Grübeln über Mitschuld und Versäumnisse weiterhelfen. Am schlimmsten fand ich, nachträglich all die richtigen Tipps zur Suizidprävention nachzulesen. Sie machen das Herz noch schwerer.
Doch wer - wie Ihr Chris - die Wüsten anhaltender Verzweiflung eines Tags/Nachts nicht mehr aushält und springt, wollte doch leben! Und sollte der, der uns erschaffen hat, nun nicht mit größter Liebe gerade diese jungen Menschen auffangen? Ich wünsche Ihnen und allen, die diese Seite besuchen, von Herzen etwas von diesem Vertrauen. Und glauben Sie mir: es fällt mir auch nicht leicht.
Eintrag von Friedhelm
Friedhelm schrieb am 11.01.2005, 21:10:57 Uhr:
Liebe Familie Pohl
Durch Zufall bin ich auf Ihre Seite gelangt.
Es ist schwer Worte zu finden.
Aber hiergewesen sein und nichts zu schreiben fiel mir auch schwer....
In stiller verbundenheit....
Friedhelm
Eintrag von NINA
NINA schrieb am 10.01.2005, 23:23:43 Uhr:
Liebe Familie Pohl,
mein herzliches beileid,mir laufen die Tränen immer noch am Gesicht herrunter wenn ich an all diese Schicksale denke von so jungen Menschen denke.Ich bin 18 Jahre alt und habe auch fast jeden Tag mit dem Tod zutun. Ich mache eine Ausbildung zur Altenpflegerin und arbeite auf einer Station für Schwerkranke. Ich weiß das ist alles kein Vergleich weil diese Menschen ihre Zeit hatten, trotzdem bin ich immer tief betroffen. Ich setze mich zur Zeit sehr viel mit dem Tod auseinander um alles was ich sehe und erlebe besser Verarbeiten zukönnen.
Ich wünsche viel Kraft fürs neue Jahr...
In stiller Anteilnahme
NINA
Eintrag von Ingrid
Ingrid schrieb am 10.01.2005, 21:58:33 Uhr:
Liebe Marion,soeben habe ich ihre HP besucht,und vom Suizid ihres Sohnes gelesen.Ich kann nachvollziehen was Sie gerade durchmachen,denn unser Sohn hat sein Leben 17 Tage später beendet. Ganz liebe, stille Grüße schickt IhnenIngrid mit Mario im Herzen.ES wäre schön wenn wir unsere Gedanken ein wenig austauschen könnten.
Gabriele Bügge schrieb am 07.01.2005, 21:00:51 Uhr:
Liebe Eltern von Chris,
ich bin immer wieder erschüttert, wenn ich sehe, wie viele unserer Kinder gegangen sind. Auf welche weise auch immer. Ich weiß was sie jetzt durchmachen. Meine Tochter mußte auch dieses Jahr von uns gehen.
Ich nehme sie in den Arm und drücke sie ganz fest. Ich wünsche Ihnen viel Kraft.
Gabi mit Christine im Herzen
Stefan schrieb am 05.01.2005, 22:37:40 Uhr:
Liebe Familie Phol,
ich war ein sehr guter Kolleg von Adrian Roth, ein Nachbar war ich der gerade neben an wohnte und nichts bemerkte was an diesem Dienstag Morgen geschah. Ich bin auf diese Seite grutscht, da ich ihren Eintrag auf Adis Page gesehen habe. Auch weiss wie schwierig es zu verstehen ist, wenn ein Mensch, der man gerne gehabt hat, plötzlich nicht mehr da ist. Man stellt sich alle möglichen Fragen, warum, wieso. Ich stellte mir am häufigsten die Frage, warum konnte ich an diesem Morgen nichts bemerken, warum konnte ich nicht helfen oder das verhindern. Vielleicht ist es manchmal aber besser auf diese Fragen einfach keine Antwort zu bekommen.
Ich wünsch Ihnen auf dem weiteren Weg, viel viel Kraft und hoffe, dass Sie die schwierige Zeit einigermassen überstehen können. Denn vergessen Sie nicht, die Zeit geht weiter.
Ein schöner Gruss aus der Schweiz wünscht Ihnen Stefan S
pascale schrieb am 04.01.2005, 20:42:26 Uhr:
liebe fam. pohl,immer wenn ich eine neue seite mit weiteren schicksalen finde,bin ich selbst davon betroffen.welche worte kann man wählen wem solches widerfuhr?wirklich wissen tu ich es nicht,es tut mir so unendlich leid für all diejenigen die so ein schicksal mit sich tragen.wer sagt uns wann wir wieder schlafen können wieder atmen können,wann kann ich wieder leben?ich hoffe auf ein kleines stück sonne in diesem jahr und das wünsche ich ihnen auch. mit stillem gruß pascale-schwester von patrick-
Anita schrieb am 03.01.2005, 16:38:07 Uhr:
Liebe Familie von Chris,
im März 2002 hat die Cousine meines Papas mit 24 Jahren ihr Leben viel zu früh beendet. Bis heute ist es für mich nicht nachvollziehbar und ich werde es nie verstehen. Daher kann ich sie verstehen und ich wünsche ihnen für das neue Jahr alles gute und sehr viel Kraft. Ihr Sohn schaut vom Himmel her herab und paßt auf sie auf. Ich glaube ganz fest, dass unsere Engel ein gutes Leben dort haben wo sie jetzt sind. Es ist schlimm, wenn ein Mensch so jung schon so verzweifelt ist und keinen anderen Ausweg weiß.
Mein Beileid,
Anita